Der Chef (und sein Schutzengel)
Alex Meyer. Er versucht Betrieb und Buchhaltung der Teamwerkstatt
den Umständen entsprechend aufrecht zu erhalten. Als Resultat
schrumpft seine Raritätensammlung von Jahr zu Jahr - immerhin
unter Steigerung der Qualität! Verfällt hoffnungslos
immer wieder der Sucht, an mehreren Restaurationsobjekten gleichzeitig
zu arbeiten.
Dem Chef steht ein unermüdlicher Gehilfe zur Verfügung, Fritz Reimann, das wandelnde Techniklexikon. Dank den Rettungsaktionen dieses unbeirrbaren Praktikers versinkt der Chef nicht gänzlich im Chaos.
umtriebig, sammlerfreudig
und ausdauernd
Der Techniker
Karl Dengler. Seinen
soliden Vorgaben verdanken wir unsere standfesten und schnellen
Motoren. Seine Meisterwerke: die schnellste Gilera Saturno Piuma
Europas und die einzige, historische Doppelnocken-Gilera Competizione.
Restauriert im Achtjahresrythmus eine Perle nach der andern
fundierte Mechanik, konservativ, bedächtig
Der Aesthet
Ingo
Krauss. Wer nicht auf seine Tips hört, wenn es um Moto Guzzi
oder um das Gesamtbild einer Restauration geht, trägt selbst
die Schuld am Resultat. Auf das Reizwort "Patina" kontert
er reflexartig mit "Vollrestauration". Seine zweite
Liebe gilt den Porsches, von denen er einige ältere Exemplare
am Leben erhält.
kunstverständig, perfektionistisch, zuverlässig
Der Gourmet
Albert Guldener. Angefangen
hat alles ganz bescheiden mit einer Gilera Rossa Extra 175 ccm.
Nach Um- und Irrwegen wurde er ein etablierter Guzzista; aber
immer für eine Ueberraschung gut! Unserem Team hat er einen
gewaltigen Impuls vermittelt, als er sich mit einer Ducati 900
SS motorisierte und uns eine neue Welt eröffnete.
schlitzohrig, einfühlsam, abgrenzungsfähig
Der Draufgänger
Karl Traber. Legendär seine Nachtfahrt durch die
Poebene anlässlich der Milano-Taranto 98. Ohne Licht mit
100 Sachen voll ins Schwarze. Legendär auch seine Fahrt am
Klausenrennen 93 durch die Nebelbänke im Wald vor dem Urnerboden.
Das ist das Material, aus dem Siegertypen geschnitzt sind! Weniger
legendär (aber irgendwie auch charakteristisch) sein Rekordversuch
am Klausen 1998, wobei er den MAG C35 des Chefs gnadenlos zerstörte....
dynamisch, beständig und innovationsfreudig
Der Holzdoktor
Markus Keller. Stiefelt beruflich tagelang in mehr oder weniger naturnahen Wäldern umher, hat daneben durchaus ein Flair für klassische Mechanik. Da zieht er aus dem Nichts eine makellose CB 450 der 1.Serie an Land oder restauriert eine R68 perfekt ohne dass wir dreinreden konnten (und das bedeutet was!). Vielleicht beendet er irgendwann einmal die 1976 begonnene Restauration seiner ohv-Condor (Bj.1936)?
pfiffig, sachkundig, ernsthaftig
Die Seele
Fredi Bossert. Seit Fredi
zu uns gestossen ist, funktionieren unsere Bremsen so gut als
möglich. Sonst aber bremst er gar nicht: er ist derjenige,
welcher unser Logo am meisten an den Vetranenveranstaltungen in
Europa herumträgt.
lebenserfahren, hilfsbereit, klare Aussagen
Der alte Fuchs
Klaus Fischer, genannt
FIFI. Gründer und ehemaliger Chefredaktor des "Moto-Sport-Schweiz",
Gründungsmitglied des Albisteams weilt leider nicht mehr
physisch unter uns. Sein Andenken wird uns aber noch Jahre auf
allen Ausfahrten und sonstigen Aktivitäten begleiten.
Nachruf, verfasst von A.Guldener, im Namen des Albisteams
Unser jüngstes Mitglied
Peter Bangerter, sei herzlich
willkommen im Albisteam! Seine Liebe gilt alten Möbeln und
alten Motorrädern, beides restauriert er zur Perfektion.
Mit Peter ist eine neue Marke auf den Albis gekommen: Universal
aus Oberrieden. In Peters Kellergewölben warten
noch Teile für 4 Maschinen auf ihre Erweckung. Wir freuen
uns alle!
Solide Transparenz
Der Sponsor
Bruno Berger. Ein selten, aber gerne gesehenes Mitglied. Im Moment konzentriert er sich aufs Fliegen, das Veteranenbusiness scheint seine Altersbeschäftigung zu werden. Sein Arbeitsplatz wird aber inzwischen von seinen Kameraden rege benützt.
Das Stammlokal
Gott, was haben wir dort nicht schon alles durchgekaut! Mit unermüdlichem Elan haben wir die ganze Palette durchgearbeitet und es ist von vorne bis hinten von gleich bleibender Qualität. Trotzdem freuen wir uns, wenn wir unsere Freunde am runden Tisch begrüssen dürfen.
Unsere Werkstatt
Ein buntes Sammelsurium von Schubladenstöcken aus einer ausgedienten Apotheke, 2 Drehbänken, Schränken aus einer psychiatrischen Klinik, Bohrmaschine und Schleifbock, zweckentfremdete Büromöbel und ein Röhrenradio aus den 60er-Jahren. Organisch gewachsen seit der Gründung durch Klaus Fischer in den 60er-Jahren - damals allerdings hauptsächlich als Racing-Werkstatt für aktive Wettbewerbsmotorräder. Mit dem natürlichen Alterungsprozess der Mitglieder verschiebt sich das Gewicht zugunsten historischer Motorräder, später (auch dank wechselnder Belegschaft) zu grösserer Fahrzeugvielfalt.